Dehio Brandenburg, 2012, S. 579
Kleiner rechteckiger, flachgedeckter Feldsteinbau, um 1300. 1900 die
Fenster teilweise verändert und der Westteil in Backstein erneuert, darüber
verbretterter Dachturm mit hohem Spitzhelm. Urspr. das dreiteilige Fenster in
der Ostwand und das Südportal mit fein profilierten Birnstäben und tiefer
Kehle im Gewände. – Hölzerner Kanzelaltar von 1765, der Korb mit
Akanthusschnitzwerk geziert, die seitlichen säulenflankierten Durchgänge
von den Figuren Petri und Pauli bekrönt. Terrakottataufe, M.19.Jh. in
Neurenaissanceformen der Berliner Schule.