Denkmaltopographie Uckermark, Bd. 18.1, 2016, S. 160

Auf der Nordseite. Erbaut vor Mitte des 19. Jh. 1974 Umbau und Einrichtung
des Ehm-Welk-Museums. Wenig später rückwärtig ein Zweckbau mit Dach
aus Beton-Tonnenschalen für das Museum angefügt. Das Wohnhaus nach
1990 modernisiert, dabei umfangreicher Austausch historischer Substanz.
Kleiner traufständiger Fachwerkbau mit Satteldach. Die Fassade durch
Mitteleingang und zwei seitliche Fensterpaare in fünf Achsen untergliedert.
Innen der für den Haustyp kennzeichnende quergegliederte Grundriss aus
mittigem Vor- und Hinterflur, zentraler Schwarzer Küche (verändert) sowie
zwei Stuben und zwei hofseitig angrenzenden Kammern erhalten. Nur
wenige bauzeitliche Details überkommen (Türen, Holzbalkendecken).

Quellen: HM Ang, Materialsammlung; BLDAM, Denkmalkartei IfD, Erfassung
Eichler 1976.
Literatur: Kolm, Fritz, Ehm Welk, in: AHK, 1974, S. 46-49, 1975, S. 126-28.