Denkmaltopographie Elbe-Elster, Bd. 7.1, 1998, S. 220
In der zweiten Hälfte 18. Jh. im Hofbereich, weit zurückgesetzt von der
Straße, errichtet. Giebelständiger zweistöckiger Lehmfachwerkbau unter
Krüppelwalmdach. Unterstock später massiv unterfangen und verputzt,
Oberstock leicht vorkragend mit rechteckigen Gefachen, Mittel- und
Eckstreben sowie unregelmäßig angeordneten Fenstern. Straßenseitiger
Giebel um 1900 massiv aufgemauert. Bauzeitliche Raumstruktur: Wohnteil
mit später zum Wohnen ausgebautem Wirtschaftsboden und kleinerer
Stallteil mit Futterboden.
Das auch in seinem Grundriß überkommene Wohnstallhaus gehört zu den
wenigen erhalten Bauernhäusern aus dem 18. Jh. in der Region.