Dehio Brandenburg, 2012, S. 562

Spätromanischer Feldsteinsaal mit Apsis, ca. 1. H. 13.Jh. (stark überformt).
Der leicht eingezogene Westquerturm spätgotisch, sein Backsteinaufsatz mit
rundbogigen Schallöffnungen wohl 17. Jh., auf dem Satteldach kleiner,
achteckiger Dachreiter. E. 19. Jh. rest., dabei die Öffnungen verändert,
Mauerwerk und Ostgiebel erneuert. Das flachgedeckte Innere 1910
ausgemalt; Westempore. – Hölzerner Kanzelaltar 1.V.18.Jh., mit
flankierenden Säulen und Putten. Im gesprengten Giebel Monogramm und
Wappen des Herzogs von Sachsen-Weißenfels; über den seitlichen
Durchgängen Kruzifix und Eherne Schlange. Kastenförmiges Betstübchen
18.Jh. Zwei Schnitzfiguren, Madonna und Johannes Ev., 2.V.15.Jh.,
entwendet.