Dehio Brandenburg, 2012, S. 720
Stattlicher verputzter Saalbau von 1746 mit hohem, quadratischem
Westturm. Rest. 1981–83. Das Äußere schlicht, die Fenster zweizonig
angeordnet, rustizierte Ecken. Der Turm mit dreigeschossiger Putzgliederung
und Spitzhelm von 1875, saniert 2001. Im Osten Sakristeianbau. Innen
flache Putzdecke auf Voute, bauzeitliche dreiseitige Empore auf hölzernen
toskanischen Säulen. – Einfacher hoher Kanzelaltar um 1770, der gebauchte
Korb zwischen ionischen Pilastern, davor zwei Altarbilder mit Aposteln
Jacobus d.J. und Andreas in Schnitzrahmen, 1885 gestiftet, über dem
Gebälk kronenartiger Schalldeckel und Vasen. Qualitätvolles hölzernes
Kruzifix, M.18.Jh. Schöner Orgelprospekt des Rokoko, inschriftlich 1772.
Bildnis mit Mohren, 2.H.18.Jh.