Dehio Brandenburg, 2012, S. 984

Gut erhaltener spätromanischer Feldsteinquaderbau mit eingezogenem Chor
und niedriger Apsis, 1.H.13.Jh. Der eingezogene Westturm mit Walmdach,
rundbogigen Schallöffnungen und Südportal spätgotisch, sein
unregelmäßiges Mauerwerk durch Lagen sauber gelegter, größerer
Feldsteine auffällig gebändert. Auf der Südseite rundbogige Priesterpforte
und spitzbogiges Schiffsportal, auf der Nordseite die urspr.
Rundbogenfenster, übrige Fenster barock vergrößert. Das 1954 rest. Innere
bis auf die Apsiskalotte flachgedeckt; spitzbogiger Triumph- und Apsisbogen.
Barocke Hufeisenempore, die Orgel M.19.Jh. In der Apsis
Sakramentsnische, mit spätgotischer Ornamentmalerei auf der Tür. –
Altaraufsatz 1.H.17.Jh. Architektonischer Aufbau mit reichem
Beschlagwerkdekor; von Doppelsäulen gerahmt, die Rankenwangen zu
Adlern stilisiert (s. Körba). Im Hauptfeld spätnazarenisches Christusbild.
Barocker Taufstein in Balusterform. Schlichte Kanzel mit Schalldeckel, wohl
E.17.Jh.